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Startseite Vergleich BRITA Wasserfilter Wasserhahn mypure P1 Wasserfiltersystem
UNTERTISCHFILTER · AKTIVKOHLE + IONENAUSTAUSCHER

BRITA Wasserfilter Wasserhahn mypure P1 Wasserfiltersystem

BEWERTUNG 1,8

Untertischfilter mit eigener Armatur und Ionenaustauscher-Kartusche: Die P1000 hält laut Hersteller bis zu 12 Monate oder 1.200 l, drei Rezensionen haben die Kalkreduktion selbst nachgemessen – für die zweite Armatur ist allerdings ein 12-mm-Loch zu bohren.

PREIS (AMAZON)
132,99 €
1,8
BEWERTUNG
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✓ Eigene Küchenarmatur im Lieferumfang: Das gefilterte Wasser kommt aus einem zweiten Wasserhahn neben dem vorhandenen, der laut Hersteller weiter ungefiltertes Leitungswasser liefert
✓ Filterkartusche BRITA P1000 hält laut Hersteller bis zu 12 Monate oder maximal 1.200 l und lässt sich im Unterschrank horizontal oder vertikal einsetzen
✓ Reduziert laut Hersteller Kalk, Metalle wie Blei und Kupfer sowie geschmacksstörende Stoffe wie Chlor
✓ Filterkopf mit drei Einstellungen für die Wasserhärte vor Ort – wie stark entkalkt wird, legen Sie bei der Montage selbst fest; ein Teststreifen liegt laut einer Rezension bei

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Unsere Bewertung

FILTERWIRKUNG · 35 %
1,7Note
FOLGEKOSTEN · 25 %
2,3Note
ALLTAGSTAUGLICHKEIT · 20 %
1,3Note
VERARBEITUNG · 20 %
1,9Note

Vorteile

  • Drei Rezensionen haben die Wasserhärte selbst nachgemessen – eine mit Titrationskit von 21 auf 3 °dH, eine zweite mit Teststreifen rund 10 °dH weniger, eine dritte bei sehr hartem Wasser ohne Entkalken von Wasserkocher und Kaffeemaschine über die gesamte Standzeit der Kartusche
  • Als einziges Gerät mit Ionenaustauscher in diesem Vergleich sitzt es fest in der Installation: gefiltertes Wasser auf Hebeldruck statt Warten auf die Schwerkraft, laut einer Rezension rund 3 l/min und eine volle Kanne in etwa 20 Sekunden
  • Wie stark entkalkt wird, stellen Sie am Filterkopf in drei Stufen ein – eine Rezension nutzt dafür die mittlere Stufe, um das Wasser nicht vollständig zu entmineralisieren
  • Mit bis zu 12 Monaten oder 1.200 l je Kartusche die längste Standzeit unter den Geräten mit Ionenaustauscher in diesem Vergleich – die drei Filterkannen derselben Technik nennen 120 l, 150 l beziehungsweise 350 l je Kartusche
  • Die Armatur beschreibt eine Rezension aus Großbritannien als schwer und aus gutem Material; eine Rezension aus Deutschland bedient den Hebel nach zwei Jahren unverändert leicht

Nachteile

  • Für die zweite Armatur ist ein 12-mm-Loch in Spüle oder Arbeitsplatte zu bohren; laut einer Rezension nehmen die meisten Bohrmaschinen nur Bohrer bis 10 mm auf, nötig ist einer mit abgedrehtem Schaft
  • Die Standzeit von bis zu 12 Monaten gilt nicht bei hartem Wasser: Zwei Rezensionen wechselten nach fünf beziehungsweise rund sechs Monaten, eine davon maß zum Schluss nur noch eine Reduktion von 24 auf 17 °dH
  • Einen Preis für die Ersatzkartusche nennen weder Bulletpoints noch Datenblatt; die einzige Angabe stammt aus einer britischen Rezension von 2017 und lautet rund 35 £ – ein Preis je Liter in Euro lässt sich daraus nicht berechnen
  • Die Statusanzeige an der Armatur braucht laut einer Rezension eine Knopfzelle, die bei der Montage eingesetzt wird – die einzige Batterie unter den fest installierten Geräten dieses Vergleichs
  • Eine Rezension berichtet nach zwei Jahren von einer sich lösenden Beschichtung und leichtem Rost an der Auslauföffnung der Armatur und wünscht sich dort mehr Qualität
  • Die größere Kartusche P3000 gibt es laut einer Rezension nicht bei Amazon, sondern nur direkt beim Hersteller; Kartuschen des C-Systems passen laut einer weiteren Rezension nur nach einem Eingriff am Filterkopf

Unsere Einschätzung im Detail

Das BRITA mypure P1 ist ein Untertischfilter, der mit einer eigenen Küchenarmatur geliefert wird: Der Filterkopf mit der Kartusche P1000 sitzt im Spülenunterschrank, das gefilterte Wasser kommt aus einem zweiten Wasserhahn neben dem vorhandenen. Laut Hersteller reduziert die Kartusche Kalk, Metalle wie Blei und Kupfer sowie geschmacksstörende Stoffe wie Chlor und hält bis zu 12 Monate oder maximal 1.200 l. Die Produktseite führt 2.009 Bewertungen bei einem Schnitt von 4,6 von 5 Sternen; 81 % davon sind Fünf-Sterne-, 3 % Ein-Stern-Bewertungen.

Montage und Inbetriebnahme

Der Einbau ist die eigentliche Hürde dieses Geräts. Eine ausführliche Rezension aus Deutschland zählt sechs Schritte auf: Wasserhärte am Filterkopf einstellen, Knopfzelle für die Statusanzeige einsetzen, Armatur einbauen, T-Stück auf den Kaltwasseranschluss setzen, Schläuche anschließen und die Kartusche einsetzen. Für die Armatur ist dabei ein 12-mm-Loch in Spüle oder Arbeitsplatte zu bohren. Für geübte Heimwerker ist das laut derselben Rezension machbar; eine zweite weist darauf hin, dass die meisten Bohrmaschinen nur Bohrer bis 10 mm aufnehmen. Zwei Rezensionen umgehen den Schritt und speisen mit dem Filter stattdessen einen vorhandenen Drei-Wege-Hahn. Zum Zeitaufwand nennen Rezensionen aus Polen und Italien rund 30 beziehungsweise gut 20 Minuten; Werkzeug außer Bohrmaschine und Schraubenschlüssel ist laut beiden nicht nötig.

Filterwirkung

Laut Hersteller reduziert die Kartusche P1000 Kalk, Metalle wie Blei und Kupfer sowie geschmacksstörende Stoffe wie Chlor; wie stark entkalkt wird, bestimmen Sie am Filterkopf in drei Stufen. Was in diesem Vergleich sonst fehlt, liefert hier die Rezensionsstichprobe: drei voneinander unabhängige Messungen der Wasserhärte. Eine Rezension kommt mit einem Titrationskit von 21 auf 3 °dH, eine zweite misst mit Teststreifen rund 10 °dH weniger, eine dritte musste bei nach eigener Angabe sehr hartem Wasser weder Wasserkocher noch Kaffeemaschine entkalken, solange die mitgelieferte Kartusche hielt. Zwei weitere Rezensionen beschreiben dasselbe ohne Zahlen, eine aus Italien nennt den verschwundenen Chlorgeschmack. Alles Übrige bleibt offen: Eine Prüfnorm nennen weder Bulletpoints noch Datenblatt, und zu gelösten Stoffen, Mikroplastik oder PFAS – per- und polyfluorierte Alkylverbindungen – macht der Hersteller in den ausgewerteten Quellen keine Angabe.

Standzeit und Folgekosten

Die Kartusche P1000 hält laut Hersteller bis zu 12 Monate oder maximal 1.200 l – unter den Geräten mit Ionenaustauscher in diesem Vergleich die mit Abstand längste Standzeit: Die drei Filterkannen derselben Technik nennen 120 l, 150 l beziehungsweise 350 l je Kartusche. Die Rezensionsstichprobe schränkt das für hartes Wasser deutlich ein: Eine Rezension wechselte nach fünf Monaten, eine zweite nach rund einem halben Jahr und maß zum Schluss nur noch eine Reduktion von 24 auf 17 °dH. Rechnen Sie bei hartem Wasser also eher mit zwei Kartuschen im Jahr als mit einer. Einen Preis nennen weder Bulletpoints noch Datenblatt; die einzige Zahl nennt eine britische Rezension von 2017: rund 35 £ je Kartusche, woraus sich kein Preis je Liter in Euro ergibt. Immerhin ist die Bezugsquelle eindeutig: Das System nimmt die BRITA-Kartuschen P1000 und P3000, Letztere laut einer Rezension nur direkt beim Hersteller.

Verarbeitung und Qualität

Die Armatur ist das sichtbare Teil, und sie wird in der Rezensionsstichprobe überwiegend gelobt: Eine Rezension aus Großbritannien beschreibt sie als schwer und aus gutem Material, eine Rezension aus Deutschland bedient denselben Hebel nach zwei Jahren unverändert leicht und meldet auch die Statusanzeige als weiterhin funktionsfähig. Dieselbe Rezension nennt den einzigen Verarbeitungsmangel der Stichprobe: Nach zwei Jahren löste sich die Beschichtung an der Auslauföffnung, und es bildete sich leichter Rost – sie hält das für bei Küchenarmaturen üblich, wünscht sich von BRITA aber mehr Qualität. Undichtigkeiten meldet keine Rezension. Laut Datenblatt gibt der Hersteller 2 Jahre Garantie, als Herkunftsland ist Deutschland angegeben.

Für wen eignet sich das Gerät?

Das BRITA mypure P1 passt in Haushalte mit hartem Wasser, die den Kalk dauerhaft loswerden wollen, ohne die Kannenkartusche schon nach 120 l bis 350 l wechseln zu müssen – und die an der eigenen Spüle bohren dürfen. Genau daran scheidet sich die Eignung: Für eine Mietwohnung ohne Erlaubnis für das 12-mm-Loch ist das Gerät nichts, dort bleiben Filterkanne, Auftischfilter oder Wasserhahnfilter. Wer nur den Chlorgeschmack stört, braucht den Ionenaustauscher nicht und fährt mit einem reinen Aktivkohlefilter günstiger. Und wer über Kalk hinaus auch gelöste Stoffe insgesamt reduzieren will, findet das nur bei den Umkehrosmoseanlagen dieses Vergleichs – zum doppelten Preis und mit Abwasser.

Ausstattung im Überblick

  • Eigene Küchenarmatur im Lieferumfang: Das gefilterte Wasser kommt aus einem zweiten Wasserhahn neben dem vorhandenen, der laut Hersteller weiter ungefiltertes Leitungswasser liefert
  • Filterkartusche BRITA P1000 hält laut Hersteller bis zu 12 Monate oder maximal 1.200 l und lässt sich im Unterschrank horizontal oder vertikal einsetzen
  • Reduziert laut Hersteller Kalk, Metalle wie Blei und Kupfer sowie geschmacksstörende Stoffe wie Chlor
  • Filterkopf mit drei Einstellungen für die Wasserhärte vor Ort – wie stark entkalkt wird, legen Sie bei der Montage selbst fest; ein Teststreifen liegt laut einer Rezension bei
  • Statusanzeige an der Armatur meldet den Kartuschenstand laut einer Rezension dreifarbig: grün über 10 % Restkapazität, gelb darunter, rot bei aufgebrauchter Kartusche
  • Maße laut Hersteller 11,7 × 10,8 × 26,5 cm für Filterkopf mit Kartusche, mit Wandhalterung vertikal 13,7 × 13 × 26,5 cm; Lieferumfang samt T-Stück, vier Schläuchen und zwei Adaptern

Alternativen

Wer Alternativen prüfen möchte, findet im Vergleich weitere Geräte im Direktvergleich. Besonders interessant sind Geräte derselben Bauform oder Technik – oder, wenn es davon zu wenige gibt, die bestbewerteten übrigen:

Fazit der Redaktion

BRITA Wasserfilter Wasserhahn mypure P1 Wasserfiltersystem bringt den Ionenaustauscher aus der Kanne in die feste Installation: bis zu 12 Monate oder 1.200 l je Kartusche statt 120 l bis 350 l in den Kannen derselben Technik, dazu die am besten belegte Kalkreduktion des Vergleichs: Drei Rezensionen haben sie nachgemessen. Dagegen stehen das 12-mm-Loch für die zweite Armatur, eine Standzeit, die bei hartem Wasser laut zwei Rezensionen halbiert ist, und ein Kartuschenpreis, den der Hersteller nicht nennt.

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