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Startseite Vergleich Waterdrop WD-CTF-01 Auftischfilter, 5-Stufiger Edelstahl Trinkwasser Filtersystem
AUFTISCHFILTER · AKTIVKOHLE

Waterdrop WD-CTF-01 Auftischfilter, 5-Stufiger Edelstahl Trinkwasser Filtersystem

BEWERTUNG 1,7

Auftischfilter im Edelstahlgehäuse mit fünf Filterstufen, laut Hersteller 12 Monate oder 30.283 l je Filterkartusche – gelöste Stoffe und damit Kalk reduziert er laut Hersteller ausdrücklich nicht.

PREIS (AMAZON)
89,99 €
1,7
BEWERTUNG
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✓ Fünfstufige Filtration laut Hersteller – Vlies, Aktivkohleblock, KDF, Mineralisierungsmedium und PP-Membran; entfernt laut Hersteller Kolloide, Sedimente und Chlor und reduziert Schwermetalle, Schwefelwasserstoff und Fluor
✓ Filterkartusche hält laut Hersteller bis zu 12 Monate oder 30.283 l, laut Datenblatt 8.000 Gallonen; die Ersatzkartusche nennt der Hersteller namentlich (WD-CFF-01A), einen Preis dafür nicht
✓ Gehäuse aus lebensmittelechtem Edelstahl 304 mit gebürsteter Oberfläche, laut Hersteller BPA- und bleifrei; Maße laut Datenblatt 12,5 × 8,9 × 31,8 cm, Gewicht rund 1,85 kg
✓ Mineralisierungsstufe setzt laut Hersteller Kalzium, Magnesium, Kalium und Natrium zu; den TDS-Wert senkt das System laut Hersteller ausdrücklich nicht und er kann dadurch zunächst steigen

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Unsere Bewertung

FILTERWIRKUNG · 35 %
1,6Note
FOLGEKOSTEN · 25 %
1,2Note
ALLTAGSTAUGLICHKEIT · 20 %
2,4Note
VERARBEITUNG · 20 %
2,0Note

Vorteile

  • Der verbesserte Geschmack ist der am häufigsten bestätigte Punkt der Rezensionsstichprobe: Rezensionen aus vier Ländern beschreiben unabhängig voneinander, dass die Chlornote verschwindet
  • Lange Standzeit laut Hersteller mit 12 Monaten oder 30.283 l je Filterkartusche – drei Rezensionen bestätigen aus der Praxis, dass die erste Kartusche rund ein Jahr durchhielt
  • Gehäuse aus Edelstahl 304 statt Kunststoff: Eine Rezension nutzt das Gerät nach eigenen Angaben seit über fünf Jahren, eine zweite seit einem Jahr ohne Beanstandung, eine dritte hebt den geringen Kunststoffanteil hervor
  • Drei Rezensionen berichten von kostenlosem Ersatz durch den Kundendienst – vom nachgelieferten Adapter bis zum kompletten neuen System nach fünf Jahren
  • Installation laut Hersteller ohne Bohren und ohne Klempner; eine Rezension nennt rund 15 Minuten mit dem beiliegenden Werkzeug, eine weitere kaufte das Gerät ausdrücklich für die Mietwohnung

Nachteile

  • Kalk bleibt im Wasser: Den TDS-Wert senkt das System laut Hersteller ausdrücklich nicht, und zwei Rezensionen aus Deutschland bestätigen das – bei einer verkalkte der Wasserkocher danach stärker als mit dem Vorgängerfilter
  • Zwei Rezensionen bekamen das Filtergehäuse nicht auf, eine davon auch nicht mit dem beiliegenden Schraubenschlüssel – aufgeschraubt werden muss es genau einmal im Jahr, zum Kartuschenwechsel
  • Eine Rezension aus Deutschland berichtet, dass die Adapter an keine ihrer beiden Armaturen passten und beide Geräte unbenutzt blieben; der Hersteller schließt ausziehbare Armaturen, Spray- und Sensorarmaturen selbst aus
  • Eine Rezension aus Mexiko beschreibt eine undichte Verschraubung an der Armatur und einen zu starren Schlauch; der umgelenkte Strahl treffe dabei nicht das Becken
  • Einen Preis für die Ersatzkartusche nennt der Hersteller in den ausgewerteten Quellen nicht – ein Preis je Liter gefiltertes Wasser lässt sich daraus nicht berechnen
  • Das Gehäuse beansprucht laut einer Rezension mehr Platz als erwartet und steht im Weg; laut Datenblatt ist es 31,8 cm hoch und wiegt rund 1,85 kg

Unsere Einschätzung im Detail

Der Waterdrop WD-CTF-01 ist ein Auftischfilter im Edelstahlgehäuse, der über einen Adapterschlauch an die Küchenarmatur gehängt wird. Laut Hersteller arbeiten darin fünf Stufen: Vlies, Aktivkohleblock, KDF, ein Mineralisierungsmedium und eine PP-Membran. Eine Filterkartusche soll laut Hersteller 12 Monate oder 30.283 l schaffen. Die Produktseite führt 4.151 Bewertungen bei einem Schnitt von 4,1 von 5 Sternen; 65 % davon sind Fünf-Sterne-, 14 % Ein-Stern-Bewertungen.

Montage und Inbetriebnahme

Das Gerät steht auf der Arbeitsplatte und wird am Gewinde der Küchenarmatur angeschlossen; Schraubenschlüssel und drei Adapter liegen laut Hersteller bei, einer davon vormontiert. Ein Umschalter am Gerät wechselt zwischen ungefiltertem Leitungswasser und gefiltertem Wasser. Eine Rezension aus Großbritannien beschreibt die Installation als in rund 15 Minuten erledigt und die Anleitung als klar, zwei Rezensionen aus Deutschland nennen sie ebenfalls einfach. Der Hersteller grenzt sie allerdings selbst ein: Für ausziehbare Armaturen, Spray- und Sensorarmaturen sowie für Gewinde außerhalb bestimmter Durchmesser ist das Gerät nicht vorgesehen. Eine Rezension aus Deutschland hat genau das getroffen – die Adapter passten an keine ihrer beiden Armaturen, und beide Geräte blieben unbenutzt.

Filterwirkung

Laut Hersteller entfernt die fünfstufige Filtration Kolloide, Sedimente und Chlor und reduziert Schwermetalle, Schwefelwasserstoff und Fluor; für Chlor nennt die Produktgalerie bis zu 99 %. Dieselbe Galerie weist das System als von IAPMO R&T nach NSF/ANSI 42 zertifiziert aus, dazu nach NSF/ANSI 372 – die zweite Norm betrifft den Bleigehalt der verbauten Materialien, nicht die Bleientfernung aus dem Wasser. In Bulletpoints und Datenblatt steht von dieser Zertifizierung nichts. Eine Stufe arbeitet dabei in die Gegenrichtung: Das Mineralisierungsmedium setzt laut Hersteller Kalzium, Magnesium, Kalium und Natrium zu, weshalb der TDS-Wert zunächst steigen kann. Gelöste Stoffe und damit die Wasserhärte reduziert das Gerät laut Hersteller ausdrücklich nicht. Die Rezensionsstichprobe bestätigt beide Seiten: Rezensionen aus vier Ländern beschreiben eine verschwundene Chlornote, zwei aus Deutschland halten dagegen fest, dass der Kalk bleibt.

Standzeit und Folgekosten

Laut Hersteller hält eine Filterkartusche bis zu 12 Monate oder 30.283 l, je nachdem, was zuerst eintritt; das Datenblatt nennt dazu passend ein Fassungsvermögen von 8.000 Gallonen. Bulletpoint und Datenblatt widersprechen sich hier also nicht – das ist in diesem Vergleich nicht selbstverständlich. Der Hersteller nennt die Ersatzkartusche außerdem beim Namen, WD-CFF-01A, und damit eine eindeutige Bezugsquelle, die mehreren anderen Geräten dieses Vergleichs fehlt. Einen Preis nennt er trotzdem nicht; ein Preis je Liter gefiltertes Wasser lässt sich aus den ausgewerteten Quellen also weiterhin nicht berechnen. Drei Rezensionen bestätigen die Jahresangabe aus der Praxis: Bei zweien hielt die erste Kartusche ein volles Jahr, eine dritte nennt je nach Wasserqualität sechs Monate bis ein Jahr. Eine vierte Rezension bemerkte dagegen schon nach rund sechs Monaten eine nachlassende Leistung.

Verarbeitung und Qualität

Das Gehäuse besteht laut Hersteller aus lebensmittelechtem Edelstahl 304 mit gebürsteter Oberfläche; die Produktgalerie nennt 1 mm Wandstärke und einen 72-Stunden-Kompressionstest. Die Rezensionsstichprobe stützt das: Eine Rezension nutzt das Gerät seit über fünf Jahren, eine zweite seit einem Jahr ohne Beanstandung, eine dritte hebt den geringen Kunststoffanteil hervor. Die Schwachstellen liegen an den beweglichen Teilen – zweimal ließ sich das Filtergehäuse nicht mehr öffnen, einmal wurde die Verschraubung an der Armatur undicht, einmal ging nach Jahren der Auslaufhahn kaputt. Drei Rezensionen berichten von kostenlosem Ersatz durch den Kundendienst, eine vierte wurde nach nicht passenden Adaptern abgewiesen.

Für wen eignet sich das Gerät?

Der Waterdrop WD-CTF-01 passt in Haushalte, die viel filtern, aber nicht an der Installation schrauben dürfen: Er liefert laut Datenblatt bis zu 1,6 Gallonen pro Minute (rund 360 l/h) ohne Strom, und die Kartusche wird laut Hersteller nur einmal im Jahr fällig. Prüfen Sie vorher Ihre Armatur: Für ausziehbare Armaturen, Spray- und Sensorarmaturen ist das Gerät laut Hersteller nicht vorgesehen, und eine Rezension ist daran gescheitert. Wer vor allem Kalk loswerden will, ist hier falsch – dafür taugen hier nur Geräte mit Ionenaustauscher oder Umkehrosmose. Wer auf den Kaufpreis sieht, findet im iSpring CKC1C eine um 37 € günstigere Alternative derselben Bauform, ohne Angabe zu Literleistung und Kartuschenpreis.

Ausstattung im Überblick

  • Fünfstufige Filtration laut Hersteller – Vlies, Aktivkohleblock, KDF, Mineralisierungsmedium und PP-Membran; entfernt laut Hersteller Kolloide, Sedimente und Chlor und reduziert Schwermetalle, Schwefelwasserstoff und Fluor
  • Filterkartusche hält laut Hersteller bis zu 12 Monate oder 30.283 l, laut Datenblatt 8.000 Gallonen; die Ersatzkartusche nennt der Hersteller namentlich (WD-CFF-01A), einen Preis dafür nicht
  • Gehäuse aus lebensmittelechtem Edelstahl 304 mit gebürsteter Oberfläche, laut Hersteller BPA- und bleifrei; Maße laut Datenblatt 12,5 × 8,9 × 31,8 cm, Gewicht rund 1,85 kg
  • Mineralisierungsstufe setzt laut Hersteller Kalzium, Magnesium, Kalium und Natrium zu; den TDS-Wert senkt das System laut Hersteller ausdrücklich nicht und er kann dadurch zunächst steigen
  • Maximale Durchflussrate laut Datenblatt 1,6 Gallonen pro Minute (rund 360 l/h), Betrieb allein mit dem Leitungsdruck ohne Stromanschluss; Umschalter am Gerät wechselt zwischen Leitungswasser und gefiltertem Wasser
  • Anschluss an gängige Standard-Küchenarmaturen mit drei mitgelieferten Adaptern; für ausziehbare Armaturen, Spray- und Sensorarmaturen ist das Gerät laut Hersteller nicht geeignet

Alternativen

Wer Alternativen prüfen möchte, findet im Vergleich weitere Geräte im Direktvergleich. Besonders interessant sind Geräte derselben Bauform oder Technik – oder, wenn es davon zu wenige gibt, die bestbewerteten übrigen:

Fazit der Redaktion

Waterdrop WD-CTF-01 Auftischfilter, 5-Stufiger Edelstahl Trinkwasser Filtersystem bringt die höchste dokumentierte Literleistung unter den Geräten ohne festen Einbau mit – 12 Monate oder 30.283 l laut Hersteller, von drei Rezensionen aus der Praxis gestützt – und steckt dabei in Edelstahl statt in Kunststoff. Dagegen stehen drei Einschränkungen: kein Kalkschutz, ein Gehäuse, das sich zweimal nicht öffnen ließ, und Adapter, die nicht auf jede Armatur passen.

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